Blind gegenüber dem realen Islam

Leitartikel der IDEA Zeitschrift Nr.29 vom 18. Juli 2012 von idea-Leiter Helmut Matthies (Wetzlar)

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Früher war ich schizophren, aber jetzt sind wir wieder ok", lautet der Titel einer beliebten Show in Berlin-Kreuzberg. Wie sich in den letzten Wochen Teile des Protestantismus zum Islam verhalten haben, zeigt: Man ist schizophren und findet das auch noch in Ordnung. Das ist umso grotesker, als es gleichzeitig eine Welle schlimmster Attacken von radikalen Muslimen auf Christen gab: Da fackelten über Pfingsten Islamisten gleich vier Kirchen auf Sansibar ab. Am 1. Juli wurden bei einem Angriff auf zwei Kirchen in Kenia 17 Menschen getötet. Seit Jahresbeginn fielen über 300 Christen in Nigeria Anschlägen zum Opfer. Im Sudan werden geradezu ständig Kirchen in die Luft gesprengt. Um Missionare einzuschüchtern, schnitt man jüngst einem Missionarssohn die Kehle durch. Im Norden des schwarzen Kontinents ist aus dem "Arabischen Frühling" ein "Kalter Winter" geworden, besonders für die Christen in Ägypten. Und in Deutschland? Im Mai wurden30 Polizeibeamte in Bonn von radikalen Muslimen verletzt. Auf YouTube gibt es einen Aufruf von einem in Bonn aufgewachsenen Deutsch-Marokkaner, deutsche Journalisten zu töten, die sehr kritisch über den Islam berichten.

Warum kein Protest gegen Morddrohungen?

Statt massiver Proteste (wenn - kommen sie fast nur von Seiten der CDU/CSU) gegen Morddrohungen im eigenen Land forderten die Grünen die rechtliche Gleichstellung des Islam mit dem Christentum (Seite 6). Doch wo widerfährt ihnen denn kein Recht in Deutschland? Warum begrüßte die EKD diesen Vorstoß und sagte nicht gleichzeitig, dass zuvor der Islam allen Gewaltparolen, aller Frauenverachtung usw. in Theorie (dem Koran) und Praxis widerstehen müsste?

Freikirchliche Gemeinden auf Abwegen

Die am weitesten gehende Anpassung ist jedoch ausgerechnet aus dem freikirchlichen Bereich zu vermelden. Da nutzt eine Baptistengemeinde - in Kamp-Lintfort - die Möglichkeit eines ZDF-Fernsehgottesdienstes nicht zu einem eindeutigen Christusbekenntnis, sondern lässt eine Muslima eine Sure aus dem Koran vorlesen. Der Zuschauer musste denken: Dann können die Unterschiede ja nicht so groß sein! Statt sich zu distanzieren, sprach die Leitung der größten deutschen Freikirche auch noch von einem "wegweisenden Gottesdienst", obwohl der Weg nicht zu Christus führte. Die Evangelisch-methodistische Kirche beging zur gleichen Zeit ebenfalls einen Tabubruch: Sie verkaufte ihr Kirchengebäude in Mönchengladbach an eine nichtchristliche Gemeinschaft, die Aleviten. Auch wenn sie nicht mit dem Islam gleichgesetzt werden dürfen: In dieser Kirche wird jetzt Mohammed und nicht mehr Christus verehrt.

Wenn es beim Mord heißt: "Allah ist groß"

Die EKD erklärte nach einem Spitzentreffen Ende Juni mit Muslimen, man habe den "Ein-Gott-Glauben" gemeinsam, auch wenn "die Form dieses Gottes unterschiedlich" sei. Doch glauben wir wirklich an einen Gott? Als jetzt in Tunesien ein Muslim geköpft wurde, nur weil er Christ geworden ist (Seite 12), rief man (wie auf einem Video zu sehen ist) dazu: "Allah ist groß!"

<font size="3")Unser Gott - Jesus Christus - fordert dagegen: "Liebet eure Feinde!" Das ist mehr als nur "eine andere Form?. Hier geht es um völlig andere Inhalte. Entweder ist Christus der Eckstein, an dem sich Heil und Unheil entscheiden. Dann aber ist der Vater Jesu Christi ein ganz anderer als Allah. Und es wäre Christenpflicht, dies auch eindeutig zu bekennen. Oder wir können uns tatsächlich mit dem Islam zusammentun - freilich mit allen Konsequenzen. Wir gewinnen jedenfalls weder Verstand noch Herz von Muslimen, wenn wir so tun, als wenn alles gleich gültig wäre.

Es grüßt Sie herzlich Ihr



idea-Leiter Helmut Matthies (Wetzlar)

Während weltweit schlimmste 
Anschläge von radikalen 
Muslimen gegen Christen erfolgen, 
soll der Islam in Deutschland 
gefördert werden

Institut für Islamfragen


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Das Zentrum

Das Zentrum

Bibellese: 1. Johannes 4,16b-21

"Es war die Liebe", sagt der junge Mann aus Pakistan auf die Frage, warum er Christ geworden ist. "Dass Gott die Menschen liebt, das gibt es nicht im Koran." Immer wieder ist es dieses Zentrum der Bibel, wie es der 1. Johannesbrief so klar formuliert, das Menschen aus einer muslimischen Tradition geradezu elektrisiert.

Woran liegt es aber, dass das die Menschen aus der abendländischen Tradition oft kalt lässt? Vielleicht daran, dass der Gott der Liebe in das Zerrbild vom "lieben Gott" verwandelt wurde: handlich, gebrauchsfertig, ungefährlich. Wie stark, wie selbstlos und wie rettend Gottes Liebe ist, begreifen wir, wenn wir Jesus am Kreuz betrachten. Seine Liebe ist die Erlösung für mein liebloses Leben. Aus seiner unerschöpflichen Liebe kann ich schöpfen und so jede kleine Alltagstätigkeit veredeln.

MUSTAFA KEMAL ATATÜRK über den ISLAM

"Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet."

Mustafa Kemal Atatürk, der islamkritische Begründer der modernen türkischen Republik, Zu finden in Hans-Peter Raddatz: "Von Allah zum Terror?", 2002 und Jacques Benoist-Méchin, "Mustafa Kemal. La mort d'un Empire", 1954

 

 

Lehre und Strategie des Islams


Sehr geehrte Damen und Herren,

Als vor 130 Jahren im Sudan gewalttätige Muslime unter dem so genannten "Mahdi" ein irdisches Reich Allahs aufzurichten versuchten, christliche Glaubensboten ermordeten und schwarze Christen versklavten, war das eine ferne, exotische Angelegenheit. Erst der 1892 in Innsbruck erschienene Bericht des Missionars Josef Ohrwalder von seinen eigenen Sklavenleiden am Hof des Mahdi in Omdurman mobilisierte die Weltöffentlichkeit. In unserer zusammenwachsenden Welt der Globalisierung konnten hingegen die Todesdrohungen gegen die angeblichen Islamlästerer Salman Rushdie oder die dänischen Mohammed-Karrikaturisten nicht verborgen bleiben.

 

(Vortrag von Dr. Heinz Gstrein, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Orthodoxer Kirchen in der Schweiz (AGOK), gehalten am EDU-Seminar vom 6. Juni 2009 in Olten, Schweiz)

 

Leider wird der Vorwurf der Prophetenbeleidigung und überhaupt Blasphemie von islamischer Seite seit eh und je gern missbraucht, um Gewalt gegen Christen und Juden zu rechtfertigen. Ob das die 1396 in Jerusalem ermordeten Christen oder Ende des 18. Jahrhunderts die Juden im libyschen Tripolis waren: Ihre "Lästerzungen" wurden an die Synagogentüren genagelt! Was übrigens neben der Befreiung von Christensklaven mit einer der Gründe für die erste amerikanische Militärintervention in Libyen von 1801 bis 1805 gewesen ist. Der Krieg der USA gegen islamistischen "Terror" hat also eine schon längere Geschichte.

 

Keine andere Weltanschauung unterliegt einer so großen Spannung von hoffnungsvoller Christentumsnähe und fanatischer Christenfeindschaft, zwischen globalem totalitärem Herrschaftsanspruch und tiefster Innerlichkeit wie der Islam. Ein Mystiker wie Celal ed-Din Rumi, dessen 800. Geburtstag wir 2007 gefeiert haben, gehört genauso dazu wie die gewaltsame Ausbreitung des islamischen Herrschaftsbereiches oder sogar ein Bin Laden. Die Frage ist nur: Was davon ist der wahre Islam?

 

Auch wir Christen sind nicht frei von blutrünstigen Verirrungen. Unsere Kreuzritter haben wie heute die islamischen Selbstmordattentäter geglaubt, dass ihnen als Lohn der Himmel verheißen ist. Und auch heute gibt es einen militanten Gospel-Song "Gott ist eine Streitaxt". Doch davon findet sich nichts im Evangelium Jesu, dessen Reich nicht von dieser Welt ist. Der Islam hingegen will ein Reich von dieser Welt, bringt keinen Verkündigungs-, sondern einen Eroberungsauftrag. Gewalt und Krieg gehören zu seiner Kernbotschaft, sind nicht spätere, seinem, Wesen eigentlich widersprechende Entwicklungen.

 

Die islamische Kernbotschaft basiert auf den im heiligen Buch des Korans gesammelten und in den Überlieferungsschriften der Hadithe aufgezeichneten Lehren und sonstigen Aussagen sowie Taten des Propheten Mohammed (c. 570 bis 630 n. Chr.). Diese zeichnen anfänglich das Bild eines jungen Bußpredigers in der sittlich tiefstehenden, polytheistischen altarabischen Welt von Mekka. Mohammed stellt diesen vielen Göttern zunächst "den größeren Gott" gegenüber. Unter jüdischen und verzerrten christlichen Einflüssen bei seinen Handelsreisen nach Nordarabien wandte sich Mohammed dann dem "einen Gott Abrahams" zu. Seine religiöse Botschaft ist also, von frühen Gottesbegegnungen abgesehen, eine Offenbarung zweiter Hand aus jüdischen und - missverständlichen, von ihm auch missverstandenen - christlichen Elementen.

 

Den Feindseligkeiten ihrer Gegner in Mekka entzogen sich Mohammed und seine ersten Anhänger 622 nach Medina. Diese "Auswanderung" - und nicht etwa seine Geburt oder sein Tod - wurden später zum Ausgangspunkt der islamischen Zeitrechnung gemacht. Zu Recht: Der Islam ist nicht mit der Verkündigung von Allah in Mekka, sondern erst mit Neuordnung der politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse in Medina in einem islamischen Staatswesen geboren. Mohammeds Bedeutung und Originalität liegt nur bescheiden in seiner entlehnten monotheistischen Lehre wie vielmehr in den politischen Konsequenzen, die er aus seiner Grundeinsicht "Ein Allah - Ein Reich Allahs - Ein Herrschervolk Allahs" gezogen hat. Mohammed war vor allem Staatsmann und kaum Prophet. So hat ihn schon der Aufklärer Voltaire als Machthaber und nicht als Mann des Glaubens charakterisiert. 1745 schickte Voltaire sein Stück mit einer Widmung an Papst Benedikt XIV., der ihm als Dank zwei Medaillen mit seinem Porträt zukommen ließ. Von dort führt eine geistesgeschichtliche Linie zur heutigen, 2006 in Regensburg ausgesprochenen Mohammed- und Islam-Kritik durch Papst Benedikt XVI.

 

Nach Mohammed wurde seine Botschaft im Kalifatsstaat zu einem umfassenden Religionsgesetz mit tausenden Verboten und Vorschriften ausgewalzt. Der Islam als Regelwerk für ein erklärtes "Reich von dieser Welt" ist spätestens seitdem eindeutig eine totalitäre, d. h. in alle menschlichen Lebensbereiche ohne Privatsphäre eingreifende, globale und weltrevolutionäre Ideologie wie der Kommunismus. Mit dem Unterschied, dass im ideologischen Unterbau an Stelle des "kämpferischen Atheismus" der die Weltherrschaft in seinem Namen fordernde Kriegsgott Allah gesetzt ist.

 

Dazu sagt der Koran in Sure 9,20-22:

 

"Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohlgefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird."

 

Dabei spielt vor allem eine Rechtsauffassung mit, die das Verhalten von Moslemminderheiten außerhalb des islamischen Herrschaftsbereiches definiert. Es gibt für diese Gruppen, und damit auch für die heutige Moslemdiaspora in unserer Mitte, eine zentrale Auflage: at-takfir, wörtlich Reue, Sühne, dann aber auch, und das vor allem, die Bekehrung zum Islam, verbunden mit Ausgrenzung aller Ungläubigen einschließlich laxer Muslime bis hin zu ihrer Vernichtung. Moslems, die das islamische Reich oder einen islamischen Teilstaat verlassen und ständig unter politischen Systemen von Andersgläubigen leben, sind verpflichtet, auch dort eine islamische Herrschaft aufzurichten. Früher waren das vor allem Händler, die etwa dem Islam ganz Südostasien von der Malaiischen Halbinsel bis zu den Südphilippinen und tief nach China hinein gewonnen haben.

 

Bis Indien war die Verbreitung der islamischen Religion durch militärische Ausbreitung des islamischen Reiches erfolgt. Wir würden sagen mit Feuer und Schwert, wobei es sich aber eigentlich nie primär um Glaubensverbreitung, sondern zunächst um die Aufrichtung der Herrschaft des Islams, seiner Rechtsordnung und politischen Ideologie gehandelt hat. Dann erst kam die Zwangsislamisierung aller Polytheisten und die Degradierung der Anhänger von monotheistischen Buchreligionen, von Christen, Juden und Zarathustriern vor allem, zu Bürgern zweiter Klasse, den so genannten Dhimmi.

 

Eine islamische Ordnung ist darum nicht geeignet, eine multinationale, multikulturelle und schon gar nicht eine freie multireligiöse Gesellschaft zu gewährleisten. Die den nicht-islamischen Untertanen im Moslemreich gewährten Sonderrechte (Kultfreiheit) und die ihnen auferlegten, oft erdrückenden Sonderverpflichtungen (höhere Steuern, Bekleidungsvorschriften, Berufsverbote) betrafen im arabischen Kalifenstaat immer Einzelpersonen. Sie hatten stets individuelle Gültigkeit und waren nicht als "Gruppenrechte" konzipiert. Erst die osmanischen Sultane gewährten Kollektivrechte an regelrechte Religionsvölker, die von ihnen als millet bezeichnet wurden. Das waren immer Angehörige ein- und derselben Religion oder Konfession. Ursprünglich gab es das christlich-orthodoxe, das jüdische und das armenische Religionsvolk, zu dem auch die anderen orientalischen Christen gezählt waren. Heute sind es weniger islamische Teppichhändler als Gastarbeiter, Wirtschaftsflüchtlinge, echte und Pseudoasylanten, die schon bald mit dem Impuls einer Völkerwanderung ins gelobte Land Europa drängen. Aber auch diese unsere mitteleuropäischen, unsere um die schon 400.000 Schweizer Moslems, von denen etwa ein Zehntel schon volle Bürgerrechte genießen, sind dem verpflichtet. Wenn sie in ihren Moscheen nicht nur für die Aufrichtung einer Islamischen Republik in der Türkei, sondern auch schon für Etablierung einer solchen bei uns beten oder gar sammeln, sind das keine radikalen Auswüchse: sie tun einfach ihre Moslempflicht.

 

Dieses Gebot des Takfir setzt natürlich große Fragezeichen über die Möglichkeit, bei uns lebende, oft schon eingebürgerte Muslime zu assimilieren oder gar einen Europa-gerechten Euroislam zu entwickeln. Der gläubige Moslem darf sich nämlich nicht anpassen! Man kann diese Zielsetzung nicht einfach von der Religion des Islam lösen, trotz der Beteuerungen von islamischen Gelehrten im Westen, dass Bin Ladens Gottesbild, der im Namen Allahs Kampf und Vernichtung predigt, nicht dem Islam entspreche, dass vielmehr der Islam eine "Religion der Toleranz, des Friedens und der Nächstenliebe" sei. Ganz wesentlich zum Islam gehört die Aufteilung der Welt in ein "Haus des Friedens" (Dar as-Salam) und ein "Haus des Krieges" (Dar al-Harb). Diese Überzeugungen gehen zurück auf Mohammed, der seinen Kampf mit der Aussicht für Märtyrer, besonderen Lohn von Allah zu empfangen, legitimierte (Sure 9,20-22). Der Islam will die Weltherrschaft (Sure 48,28). Nur dann wird der Wille Allahs für die Menschen erfüllt, durch Menschen, die seinen, im Koran geoffenbarten Willen, befolgen. Dies kann vollkommen nur in einem islamischen Staat geschehen, in dem die Scharia gilt. Von dieser islamischen Weltgesellschaft sagt der Koran, dass es die "beste aller Gemeinschaften" sei. (Sure 3, 110).

 

Das erklärte, im Koran beschriebene Ziel des Islam ist nun, das "Haus des Krieges" in ein "Haus des Islam" zu verwandeln. Der Ayatollah16 Khomeini vom Iran beschrieb dieses Bemühen so:

 

"Der Heilige Krieg bedeutet die Eroberung der Territorien, die noch nicht vom Islam beherrscht werden."

 

Noch einmal der Ayatollah:

 

"Die Juden, die Christen und die Materialisten verzerren die Wahrheiten des Islams - Allah möge sie erniedrigen! Der Westen ist nichts als ein Haufen von Diktaturen voller Unrecht. Wir müssen diese Unruhestifter mit eiserner Energie schlagen!"

 

Das besonders Traurige ist zur Zeit, dass positive Entwicklungen der islamischen Reformbewegung aus dem 19. und 20. Jahrhundert schon seit einigen Jahrzehnten wieder rückläufig geworden sind. Zu den Hauptbetroffenen der so genannten Re-Islamisierung zählen die islamischen Frauen und Mädchen. Heute kehren patriarchale Männerrechte und sogar die Steinigung von Frauen zurück. Gerade diese wäre ja nichts typisch Islamisches, sie ist so wie vieles andere aus dem jüdischen Gesetz in das islamische Schariatsrecht aufgenommen worden. Während aber die Juden diese brutale Tötungsart schon 1220 auf der rheinischen Rabbinersynode in Worms abgeschafft haben, geisterte das Steinigen weiter durch den Islam.

 

Seine Reformer, besonders ein Muhammad Abduh (1849-1905) in Ägypten, konnten dann allerdings durchsetzen, dass das Steinigen nur mehr symbolisch durch Werfen oder gar nur Auflegen einer Handvoll Kieselsteine auf den Kopf der so genannten Sünderin vollzogen wurde, um eben den Buchstaben des islamischen Gesetzes Rechnung zu tragen. Heute hingegen kennen wir die öffentlichen Steinigungen am Fußballplatz von Kabul während der Schreckensherrschaft der Taliban über Afghanistan, dasselbe aus Nigeria, wo wenigstens in zwei Fällen noch eine Berufung an den obersten weltlichen Gerichtshof das Leben dieser Frauen gerettet hat.

 

Wie vieles andere Unheil im heutigen Islam hängt auch die Renaissance des Steinigungs-Martertodes, bei dem die Frau bis zu den Achseln eingegraben wird und man ihr dann durch Steinwürfe langsam den Schädel zerschmettert, mit dem Aufstieg der Außenseitersekte der Saudis zu einem der bestimmenden Faktoren des Weltislam zusammen. Einer der zentralen Punkte, weshalb der Konfessions- und Staatsgründer Abd al-Wahhab (1703-1792) von den meisten Zeitgenossen abgelehnt wurde, war seine ganz radikale Steinigungspraxis. Auch das gängige islamische Recht verbietet das Steinigen einer durch Ehebruch schwangeren Frau bis nach ihrer Entbindung. Der Fanatiker Abd al-Wahhab hingegen ließ diese Frauen zusammen mit ihrer Leibesfrucht, also mit dem Kind im Bauch, steinigen. Wie das in Saudiarabien auch heute geübt wird.

 

Islamischer Terror im heutigen Sinn findet sich zum ersten Mal um das Jahr 1000. Doch hatte schon Mohammed jenen das Paradies versprochen, die um Allahs willen oder für seine Sache ihr Leben lassen. Bald gab es in den meisten islamischen Heeren den Heldentod suchende Einzelkämpfer oder ganze Einheiten. Die Motivation der heutigen Selbstmörderpiloten von New York und Washington, der "lebenden Bomben" in Tel Aviv und Bagdad wurzelt genau in dieser religiösen Erwartung.

 

Es kamen dann im Islam zunächst sozialrevolutionäre Sektierer, die den Terrorkampf gegen eine selbst islamische, aber verweltlichte Unterdrückerobrigkeit aufnahmen. Es waren das die Chawaredsch, die "Hinausgehenden". Sie begründeten ein neues, radikaleres und brutaleres Verständnis vom Heiligen Krieg, glaubten an das Recht auch die Kinder und Frauen ihrer Gegner zu töten, sie machten Attentate, listige Verstellung und Treulosigkeit zu wesentlichen Bestandteilen ihres Kampfes und in der Folge auch einer immer breiteren gesamtislamischen Mentalität.

 

Eine regelrechte Terrororganisation entstand aber erst im 12. Jahrhundert beim Widerstand gegen die christlichen Kreuzritter im Nahen Osten. Eine schiitische Splittergruppe aus Persien wuchs sich bald zu einem gefürchteten Netz von Meuchelmördern aus, dessen lange Hand übers Mittelmeer bis hinein ins Abendland zustieß. Ihre Bezeichnung "Haschaschin", d. h.der sich mit Haschisch und anderen Drogen in Blutrausch hineinsteigernden, wurde als "Assassinen" bald zum Namen für alle politischen Mörder. Bei ihrer gefürchteten Organisation finden sich erstmals im Islam die Züge einer weit verbreiteten Terroristen-Bruderschaft, wie sie jetzt für die Al-Qaida, auf Arabisch "Die Führung", von Ussama Bin Laden typisch sind.

 

Für linientreue Muslime kann es keine demokratischen Mehrheitsentscheide und Regierungen geben. Jede politische Autorität ist allein göttlich legitimiert, gründet im Kalifat, der Nachfolge Mohammeds als politisch-religiöser Führer. Der Kalif ist eine Art Kaiser und Papst in Personalunion. Zwar gibt es derzeit keinen Kalifen und gehen die Bestrebungen zur Wiedererrichtung des Kalifats mehr in Richtung eines kollegialen Kalifatsrates als einer Einzelpersönlichkeit wie z.B. des Königs von Saudi-Arabien oder Jordanien. Dennoch wird auch im modernen islamischen Staat die Kalifatsgewalt absolutistisch durch einen Emir (regional) ausgeübt oder von Organisationen (Organisation der Islamischen Konferenz) in Anspruch genommen. In der ägyptischen Verfassung von 1972 oder jener des postsaddamitischen Iraks fungiert die Scharia als Verweserin der kalifalen Gewalt.

 

Einer Mitregierung der Bürgerinnen und Bürger sind durch das unabänderliche, umfassende Schariatsrecht enge Grenzen gesetzt. Wo es, wie in der Islamischen Republik Iran, ein Parlament gibt, handelt es sich dabei nur um eine beratende Versammlung, während alle Gewalt in Teheran beim kollektiven Organ des "Weisenrates" aus den höchsten schiitischen Klerikern liegt. Die Experimente Gaddafis, in seiner libyschen eine möglichst direkte Demokratie nach schweizerischem Vorbild zu verwirklichen, dient nur zur Verschleierung seiner brutalen (z. B. im bekannten Fall der bulgarischen Krankenschwestern) Alleinherrschaft.

 

Nun gibt es im modernen Islam auch einige Stimmen, die für echte Demokratisierung laut geworden sind. So der osmanisch-kurdische Mystiker Said Nursi (1884-1960), den die moderne Türkei anfangs geehrt, dann aber umso mehr verfolgt hat. Nursi trat für Demokratie im europäisch-westlichen Sinn ein. Said Nursis Lehren sind in 14 Büchern, die etwa 6000 Seiten umfassen und die in ihrer Gesamtheit Risale-i Nur genannt werden, dargelegt. Er sieht die Notwendigkeit der Ämtertrennung bezüglich der religiösen und politischen Führerschaft und plädiert dafür. Nach ihm und seinem universalen Freiheitsverständnis ist und bleibt Religion Angelegenheit des individuellen Gewissens und somit Privatsache. (siehe z. B. sein Werk Münazarat, Said Nursis Ablehnung der Aufstände für einen islamischen Staat, seine Verurteilung islamistischer Parteien und vieles andere).

 

Auch im heutigen Islam gibt es ähnliche Gegenkräfte zum radikalen Islamismus saudi-arabischer Provenienz. Ihnen ist aber nur dann geholfen, wenn sich nicht-islamische Staatswesen und Gesellschaften ebenfalls der vorherrschenden Ausprägung des Islams als nach innen wie außen aggressiver Macht entgegenstellen. Wer vor dem Gewaltislam und seinen Forderungen kapituliert, ergreift damit auch in der innerislamischen Diskussion zugunsten der Unterdrücker Partei.

 

Die Vertreter der Moslems bei uns stellen alle diese Tatsachen unverfroren in Abrede. Daher auch ein paar Worte zur hohen Kunst der Verstellung und Täuschung von Andersgläubigen im Islam: Denen gegenüber wurde, was der Islam "Takija" nennt, zur hohen Kunst entwickelt: Man darf ? ja muss sogar ? lügen, wenn es der 26 Ausbreitung des Islams dient ! So schreibt etwa der große islamische Rechtslehrer Abu Dschaafar al-Tabari (um 839-903) in seinem "Tafsir":

 

"Wenn jemand genötigt ist, mit seiner Zunge vom Glauben abzufallen, um seinen Feinden zu entgehen, während er ihn in seinem Herzen bewahrt: Kein Tadel fällt auf ihn, denn Allah sieht nicht auf das, was sein Mund spricht, sondern auf das, was er in seinem Herzen wahrt!"

 

Wenn Muslimsprecher bei uns das Prinzip der Takija ableugnen, so handelt es sich gerade um eine praktische Anwendung dieser

Taktik!

 

Das im Moment heißeste Eisen in Zusammenhang mit der Ausbreitung des Islams in unserer Mitte ist seine Forderung nach dem Bau imposanter Moscheen mit Minaretten, während viele Kantone sogar christlichen Freikirchen die Errichtung von Gotteshäusern mit Kirchturm verbieten, weil dieser den Landeskirchen allein vorbehalten bleibt.

 

Laut Adolf Grohmann (1887-1977) sind Moschee und Minarett aus den arabischen Heerlagern zur Ausbreitung des islamischen Reiches entstanden. Kufa im heutigen Irak, die erste eigentliche "Hauptstadt" des islamischen Reiches, entstand zunächst als derartiges Militärlager etwa im Jahre 638 christlicher Zeitrechnung, als dort 30.000 Kriegsveteranen angesiedelt wurden. Musterbeispiel dafür weiter die Moschee des Eroberers Ägyptens, Amr Ibn al-Az, in Alt-Kairo: Ein ummauerter viereckiger Platz mit Wachtürmen an den Ecken.

 

Ihre Umwandlung zu "Gebetstürmen" (d.h. für den Adhan, den "Ruf zum Gebet") ist nach den Forschungen Grohmanns erst Jahre nach Mohammed im eroberten Syrien unter dem Eindruck der christlichen Styliten (Säulensteher, Säulenheilige) erfolgt, die von Säulen zu gemeinsamem Gebet einluden.

 

Abgesehen von der Vorstufe der Wachtürme in den Lagermoscheen waren die ersten Moscheen dann christliche Kirchen, die in solche verwandelt wurden. Umgekehrt verbot das gleichzeitig kodifizierte islamische Religionsrecht der Scharia im Kalifenreich den christlichen Untertanen zweiter Klasse den Bau und Ausbau von Kirchen entweder völlig oder machte dafür fast unerfüllbare Auflagen. Diese Bestimmungen sind gerade heute wieder in Kraft, nicht nur in Saudi-Arabien, auch etwa in Ägypten. Damit stellt sich das völkerrechtliche Gegenseitigkeitsprinzip: Wie du mir, so ich dir. Sicher ist Religionsfreiheit als solche ein europäischer Wert, der auch ohne Gegenseitigkeit angewandt werden muss. In Detailfragen, wie gerade dem Bau von Minaretten, ist das Gegenseitigkeitsprinzip sehr wohl anwendbar. Das war zwischen Osmanischem Reich und sich als christlich verstehenden Staaten eine Jahrhunderte lang bewährte Praxis. Sie wurde im so genannten Kapitulationsrecht verankert, das neben der geistlichen Scharia und dem positiven Staatsrecht "Kanun" die dritte Hauptkategorie des osmanischen Rechtes darstellt.

 

Vom französischen König Franz I. bis zum Sommer 1914, als diese "Kapitulationen" aufgehoben wurden, war die gegenseitige Sicherung der religiösen Freiheiten und Stätten auf islamischer und christlicher Seite ein Bereich hoher diplomatischer Kunst und Rechtsgelehrtheit. Es war sicher kein Zufall, dass die schrecklichen Massaker der nächsten zehn Jahre an armenischen, syrischen, griechischen, aber auch evangelischen Christen mit auch eine Folge der Abschaffung dieser Schutzbestimmungen waren. Von Seiten des Sultans kam das Kapitulationssystem umgekehrt, angesichts von bis zur österreichischen Annexion Bosniens 1878 kaum vorhandenen europäischen Muslimen, in erster Linie den sefardischen Juden in Ungarn, Wien und der Toscana zugute. Auch die Schweizer Bundesregierung wäre es ihren z. B. in Saudi-Arabien ihrer religiösen Freiheit beraubten Bürgerinnen und Bürgern schuldig, den Saudis und von ihnen kontrollierten Muslimorganisationen keine Pauschalfreiheiten für Moscheen und gerade Minarette bei uns einzuräumen.

 

Vom osmanischen Türkenreich wurden die Moscheen zu Hoheitszeichen, als "Territorialmarken" umfunktioniert ? eine Funktion, diese heute im geteilten Nachkriegsbosnien wieder übernommen haben. Der Halbmond an ihrer Spitze war schon seit Reichsgründer Sultan Osman um 1300 als Symbol der islamischen Weltherrschaft interpretiert worden. Ursprünglich hat es sich dabei um das Zeichen der altarabischen Mondgöttin Uzza gehandelt, das von Mohammed in seinen neuen Glauben übernommen worden war. Osman hingegen deutete nach einem Traumgesicht den Halbmond als Zeichen islamischer Weltherrschaft, dessen Spitzen die Erde umschliessen, bis sie ganz zusammenfallen. Wie das noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts der jungtürkische Dichter Ziya Gökalp (1876-1924) verkündet:

 

"Die Moscheen sind unsere Kasernen. Die Minarette sind unsere Bajonette. Und die Kuppeln sind unsere Helme."

 

Der heutige türkische Ministerpräsident Erdogan zitiert gern dieses Gedicht. Man kann daher den Moschee- und speziell Minarettbau bei uns nicht einmal mit dem Kirchenbau in islamischen Staaten vergleichen: Es müssten dort von uns Kreuzritterburgen gebaut werden, damit der Vergleich mit den so ausgesprochen militant gesehenen Moscheen und Bajonett-Minaretten stimmt.

 

Von allem anderen abgesehen müssen Moschee und Minarett eine architektonische Einheit bilden. Allerdings bekommen Minaretts da und dort in der modernen islamischen Architektur eine neue Aufgabe: Wie oft schon Brücken an ihren hohen Pfeilern werden neue Moscheen an ihren vier Minaretts regelrecht "aufgehängt". Diese tragen die ganze Last des Bauwerks.

 

Berühmtestes Beispiel die die König-Feisal.Moschee in der islamischen Hauptstadt Islamabad, finanziert wieder einmal von Saudi-Arabien, entworfen von dem türkischen Architekten Vedat Dalokay. Die eigentliche Moschee ist nicht als Kuppelbau, sondern dreieckig im Anklang an ein Beduinenzelt gestaltet. Was beweist, dass islamische Kultbauten auch bei uns angepasst werden könnten und nicht nach dem traditionellen Schema Kuppelbau plus Minarett aufgeführt werden müssten. Islamabad erinnert uns aber auch an die jüngsten Kämpfe an seiner Roten Moschee, die von radikalen Moslems als Festung für ihren Aufstand verwendet wurde. Diese Rückkehr zur frühislamisch-militärischen Rolle der Moschee steht nicht vereinzelt da: Seit dem Aufstand an der Großen Moschee von Mekka 1979 werden die baulichen Manifestationen islamischer Macht und Gewaltherrschaft immer öfter als Waffenlager und Kampfanlagen verwendet. Das kann auch bei uns noch blühen.

 

Nach alledem stellt sich uns natürlich ? vom Moscheebau allein völlig abgesehen ? unausweichlich die Frage, welche Konsequenzen daraus für die unter uns lebenden, ja an Zahl und Einfluss stürmisch wachsenden Muslime zu ziehen sind. (an die 20 Millionen, jetzt Bulgarien weitere Million, 74 Millionen islamische Türken stehen vor der Tür). Sollen wir sie christlich als monotheistische Glaubensgeschwister begrüssen oder müssen wir vor ihnen als Bürger und im Interesse unserer Heimat als einer fünften Kolonne islamischer Weltherrschaft auf der Hut sein?

 

Was können wir, jede und jeder uns, in dieser entscheidenden Stunde für die Zukunft des Evangeliums und Europas dazu beitragen, dass das Kreuz und nicht der Halbmond den Sieg erringen? Vor 150 Jahren stellte sich in Russland der Sozialrevolutionär Tschernischewsky diese Frage: Tschto delatj ? Was tun? Damit leitete er von den langatmigen Erörterungen einiger weniger Theoretiker zu einer breiten Volksbewegung über.

 

Was bedeutet aber dieses "Was tun?" angesichts des Islams für uns, heute 2009 und hier in der Schweiz? Es bedeutet offene Augen, nicht Blauäugigkeit dem Machtislam gegenüber ? einer politischen Ideologie muss eben politisch, notfalls polizeilich und militärisch begegnet werden, tapfer und treu. Das sind wir auch den in der 36 islamischen Welt bedrängten Mitchristen schuldig. Andererseits gilt es, die religiöse Seite des Islams theologisch zu erschließen. Wenn christliche Kirchenväter wie ein Justinus Martyr und Klemens von Alexandria sogar im heidnischen Schrifttum des Altertums ein verstreutes Gotteswort zu entdecken wussten, so wird es erst recht möglich sein, diesen "Logos Spermatikos" auch im Koran zu finden und zu heben. Ein Versuch, den schon kurz vor der Reformation ein Nikolaus von Kues unternommen hatte. Denn unsere einzige wahre und beständige Hoffnung in der Konfrontation wie der Begegnung mit dem Islam, hier in der Heimat und weltweit, ist Jesus Christus in unserer aller Mitte, auch inmitten der Musliminnen und Muslime, mögen sie ihn auch noch nicht erkannt haben oder ihn nicht wahrhaben wollen.

 

Es gibt nämlich all dem zum Trotz gibt es auch ganz andere Vertreter und Vertreterinnen des Islams. Rabia al-Adauwia z.B., die wohl berühmteste islamische Mystikerin, wurde um 713/14 in Basra geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte sie in ihrer Heimatstadt in ärmlichen Verhältnissen, schon als Kind wurde sie gestohlen und in die Sklaverei verkauft, wie das gerade jetzt im Irak wieder mit vielen Mädchen und Knaben geschieht. Schon damals bedeutete eine solche Kindersklaverei fast immer auch sexuellen Missbrauch. Die heranwachsende Rabia beschämte jedoch einen ihrer Herren durch Herzensreinheit und Frömmigkeit, bis er sie schließlich freiließ. Vielleicht hatte ihr diese Freiheit gerade eines ihrer ersten und schönsten Gebete gebracht:

 

"O Herr, die Sterne leuchten. Die Augen der Menschen fallen zu. Die Pforten der Königspaläste sind schon geschlossen. Jeder Liebende ist allein mit seiner Geliebten, und hier bin ich allein mit Dir. Mein Herr, wenn ich Dich aus Furcht vor der Hölle anbete, so verbrenne mich in ihr! Wenn ich Dich in der Hoffnung auf den Himmel anbete, so verschließe mir dein Paradies. Da ich Dich aber ganz um Deiner selbst willen anbete, so verberge mir Deine ewige Schönheit nicht!"

 

Uns begegnet da aus dem Mund von Rabia ein ganz anderer Islam, als wir ihn gerade heute wieder zu kennen glauben: Als eine Religion, die ihre Anhänger mit der Erwartung von recht sinnenfrohen Jenseitsfreuden zu jedem Opfer und sogar zum Selbstmord bereit macht. Der Glaube Rabias ist selbstlose Gottesliebe, die nach keiner Belohnung fragt und sich vor keiner Strafe fürchtet. Auch das ist Islam! Nichts anderes will das Wort "Islam" ursprünglich und eigentlich aussagen: nämlich Hingabe an Gott, Ergebung in Gott.

 

Und ebenso, wie es heute eine der dringlichsten Aufgaben für Politiker, Polizei und Militärs sein muss, den politischen Gewaltislam zurückzuweisen, ist es unsere Christenpflicht, auch in der so verzerrten Botschaft Mohammeds den ausgesäten Samen des Göttlichen Wortes zu entdecken, zu heben und zu seiner Erfüllung in Jesus Christus hinzuführen.

10 Gründe warum Christen und Moslems nicht an ein und denselben Gott glauben!


In Deutschland hält man sich viel darauf zugute, alle Religionen für gleichermaßen gültig zu halten." So beschreibt der Rechtsphilosoph Johann Braun in seinem Buch "Wahn und Wirklichkeit" (Tübingen 2008) die Lage. Kirchen und "christliche" Politiker reden von Religionsfreiheit für den Islam, preisen den Bau neuer Moscheen in Deutschland und träumen von "Dialog". Dadurch stellen sie optisch Christentum und Islam auf eine Stufe: "Gleiche Augenhöhe", "Respekt", "Toleranz" sind die Parolen. Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurienkardinal Jean-Louis Tauran, hat gar den Muslimen dafür gedankt, daß sie "Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas geholt haben" (Radio Vatikan vom 28. November 2008).

Indem sie die Zulassung christlicher Kirchen in den moslemischen Ländern und die Beendigung der dortigen Christenverfolgungen nicht zur Voraussetzung für eine Entfaltung des Islam in Deutschland machen, bescheinigen sie sogar dem Islam die "Kompetenz-Kompetenz": Kapitulation auf der ganzen Linie!

Die christlichen "Verhandlungspartner" räumen dem Verkündungsanspruch des Islam den Vorrang ein, rauben den ihnen anvertrauten Christen die Selbstachtung: Offenbar ist alles "egal". Das Christentum hat keine unabdingbar zu verteidigenden Vorzüge, auf die man öffentlich aufmerksam machen könnte. Daß die Bibel vor falschen Propheten warnt (Matth. 7, 15), wird ignoriert.

Die EU hat mit ihren Antidiskriminierungsgesetzen Kritik an anderen Weltanschauungen unter Sanktionen gestellt. Jede Auseinandersetzung zur Sache ist riskant. Ein betont katholisches Mitglied der EU-Kommission darf es nicht geben, und für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist es nur eine "Frage der Zeit", bis in Deutschland ein eingebürgerter Türke Kanzler wird. Türkisch soll in den Schulen gelehrt werden, was nur die Parallelgesellschaften stärken kann. Die Welle rollt, bis die Christen überwältigt oder in die Katakomben getrieben sind. Die eigenen Bischöfe begünstigen diese Entwicklung. Statt Führung kommt von ihnen Bevormundung der eigenen Laien, deren Meinung interessiert sie nicht.

In einer Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz vom September 2003, "Christen und Muslime in Deutschland", ist zu lesen: "Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu demselben Gott dar." Die gebotene Unterscheidung der Geister (1 Kor. 12, 10) in Gestalt einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Islam unterbleibt.

Das ist der öffentlich wahrnehmbare Grundtatbestand. Die Dramatik dieses Befundes wird erst richtig deutlich, wenn man betrachtet, welche für Christen bisher niemals akzeptablen Lehren hier gleichgeschaltet werden.

 

1. Jesus Christus lehrt die Liebe, lehnt die Gewalt ab und wird als Opfer schuldlos ans Kreuz geschlagen: für alle Menschen, ohne sie aber zu ihrem Glück zu zwingen. Christentum ist nur eine Einladung für Freiwillige. Daß früher gegen dieses Prinzip verstoßen wurde, ist wahr, widersprach aber der Lehre Christi und ist heute im Christentum überwunden. "Liebe" ist unabhängig von allen Glaubensfragen eine Lebensregel, wie sie den Menschen nicht besser angeboten werden kann. Sie trägt ihren Sinn in sich selbst. "Wer aber zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen" (Matth. 26, 57).

Ganz anders Mohammed: Er war ein gewalttätiger Krieger, eroberte fremde Länder, ließ Tausende wehrlose Menschen umbringen, verachtete die Frauen, "heiratete" ein kleines Kind. Er förderte den Haß und nicht die Liebe. Vorbild kann er für niemanden sein. Seine Predigt ist Drohbotschaft, nicht Frohbotschaft.

 

2. Für Christen sind "Heilige" Menschen, die vorbildlich und liebevoll im Glauben an Gott gewirkt haben oder als Glaubenszeugen getötet wurden. Der Islam hingegen verspricht durch seine Imame schon Kindern das Paradies, wenn sie sich und andere Menschen "im Namen Allahs" in die Luft sprengen. Das tun zwar nicht alle Imame, niemand aber weiß, wie sie darüber denken - Proteste hört man nicht. Heiliggesprochen werden nicht die Opfer, sondern die Täter. Die dahinterstehende Gottesvorstellung hat mit dem Gott der Christen nichts gemein. "Ihr wißt, daß kein Mörder Anteil am ewigen Leben bekommt" (1 Joh. 3, 15).

 

3. Das Jenseits ist für den Christen Verheißung einer lebendigen Verbindung mit dem als himmlischer Vater verkündeten Gott, ein Zustand der Freude. Für viele fundamentalistische Moslems ist der "Himmel" hingegen eine Art Freudenhaus. Den Männern werden unermeßliche sexuelle Freuden  absurdester Art versprochen.

 

4. Christliche Kirchen werden nach Christus oder den Heiligen benannt, die Botschaft ist menschenfreundlich. Der Islam hingegen benennt seine Moscheen nach Gewalttätern. Viele Moscheen in Europa heißen "Fatih-Moscheen" oder "Tariq-Moscheen". Sultan Fatih eroberte 1453 das christliche Konstantinopel, zerstörte das Oströmische Reich und beging dabei schwere Verbrechen an der christlichen Bevölkerung. Heute ist das ehemals christliche Gebiet der Türkei so gut wie christenfrei. Soeben ist die Türkei im Begriffe, eines der letzten christlichen Klöster, das im Jahre 397 gebaute Kloster in Tarsus, dem Geburtsort des Apostels Paulus, zu enteignen (PAZ, 6. Dezember 2008). Tariq unterwarf als Heerführer 711 das christliche Spanien und konnte erst 732 von Karl Martell in Frankreich gestoppt werden. Die Botschaft solcher Moscheen ist klar: Es geht um Christenhaß, um in Stein gehauene Demonstration eines brutalen Machtanspruchs der "Gäste" über diejenigen Völker, in deren Bereich diese Moscheen errichtet werden. Die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali hat klargestellt: "Moscheen im öffentlichen Raum sind politische Statements. Sie haben mit Integration nichts zu tun." Diese Moschee-Namen sind volksverhetzend und eine Sache für den Staatsanwalt, weil sie die "Gläubigen" aufrufen, sich für Täuschung und Unterwerfung des Gastvolkes einzusetzen.

 

5. Krieg ist für die christliche Kirche ein Übel - auch wenn sie sich in der Vergangenheit nicht immer an diesen Grundsatz gehalten hat(Kreuzzüge). Der Islam hingegen nennt auch heute noch den Krieg (Djihad) "heilig", andere Völker seien damit zu überziehen, wenn es dem Islam dient.

 

6. Für Christen sind Männer und Frauen in ihrer Menschenwürde gleichwertig. Die Wertschätzung der Frauen durchzieht das ganze Neue Testament, insbesondere das Verbot der Polygamie schützt die Würde der Frau. Der Islam hingegen räumt dem Mann auf allen Ebenen den Vorrang vor den Frauen ein. Sie sind vielfach nicht Subjekt, sondern Objekt, werden unterdrückt und haben sich den Weisungen der Männer zu fügen. Es ist dem Mann erlaubt, mit vier Frauen verheiratet zu sein, und weitere Nebenfrauen sind nicht ausgeschlossen. Brechen Frauen aus diesen Strukturen aus, droht ihnen schärfster Druck der eigenen Familie bis hin zum "Ehrenmord". Solche Ehrenmorde geschehen auch auf deutschem Boden. Zahllose muslimische minderjährige Frauen werden - wiederum auch in Deutschland - im Alter der Unmündigkeit zwangsverheiratet und damit einem oft schlimmen fremdbestimmten Schicksal überantwortet.

 

7. Die Geistlichkeit der Kirchen lehnt Gewalt ab und vereint sich mit ihren Gläubigen durch Gebet, Gottesdienste und Sakramente. Sie hat keine  politische Macht und strebt sie auch nicht an. Daß dies früher geschehen ist, war eine überwundene Fehlentwicklung, die der Lehre Jesu Christi nicht entsprochen hat, der durch seine liebende Selbsthingabe die Menschen an sich gezogen hat. Hingegen sind die türkischen Imame jedenfalls gleichzeitig mit der Verkündung der moslemischen Lehren politische Vertreter ihres Landes. Sie sind Beamte des türkischen Staates, unterstehen dem Religionsministerium und sind ihm rechenschaftspflichtig. Sie werden von dort bezahlt und müssen bis in die Freitagsgebete hinein die Weisungen dieser Behörde entgegennehmen. In Deutschland wird diese massive Einmischung eines fremden Staates in seine inneren Angelegenheiten gegen alles Völkerrecht von der Türkischen Botschaft in Berlin gesteuert. Instrument hierfür ist die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, die Ditib (JF 3/08). Deren Imame werden alle paar Jahre ausgetauscht, damit sie sich hier nicht "assimilieren" und dadurch der Einfluß des türkischen Staates zurückginge.

 

8. Im Strafrecht hat die christliche Kirche sicher eine schlimme Vergangenheit, hat sich aber von Inquisition und Hexenverbrennung längst gelöst. Sie nimmt auf das Strafrecht keinen Einfluß. Die Scharia hingegen ist ein archaisches Unterdrückungssystem, das in vielen Ländern mit grausamen Strafen arbeitet. Mit den Vorstellungen christlicher oder anderer moderner Staaten ist dies nicht in Übereinstimmung zu bringen.

 

9. Für das Christentum ist der Begriff der Wahrheit von zentraler Bedeutung:

"Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme" (Joh. 18, 37).

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen" (Joh. 8, 32).

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

Wahrheit, also die innere  Realität der Dinge und des Lebens ist von zentraler Bedeutung. "Vater der Lüge" ist die christliche Bezeichnung des Teufels (Joh. 8, 44). Christen haben keinen Grund, der Lehre des Islam irgendein Attribut "relativer Richtigkeit" zuzugestehen. Aufgabe von Bischöfen und Pfarrer wäre es, gerade an diesem Gegenbeispiel die Einzigartigkeit und die Schönheit der christlichen Lehre darzustellen.

Der Islam hingegen erhebt die Taqiya, die Lüge, zum Prinzip, um "Ungläubige" zu hintergehen und über die wahren Absichten des Islam zu täuschen, bis dieser die Macht hat.

 

10. In christlich geprägten Ländern fordern und erhalten die Muslime Religionsfreiheit. Umgekehrt lehnen sie diese aber überall, wo sie selbst die Macht haben, prinzipiell ab, verbunden mit der Verfolgung Andersgläubiger. Gegenwärtig erleben wir in zahlreichen islamischen Ländern grauenvolle Christenverfolgungen (JF 49/08).

 

Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Diese Darstellung richtet sich nicht gegen einzelne Moslems, als Menschen muß ihnen in Deutschland rechtsstaatlich begegnet werden. Liebe oder gar Feindesliebe gilt Menschen, aber nicht verderblichen und gefährlichen Lehren. Es ist unerläßlich, die Unterschiede zwischen den Lehren des Christentums und des Islam herauszuarbeiten und die gebotene geistige Auseinandersetzung zu führen. Wenn man sich alle diese Unterschiede vor Augen führt ist es absurd, dem Islam "Religionsfreiheit" im Sinne des Grundgesetzes zuzubilligen. Die Prinzipien dieser Lehre sind primitiv und vielfach menschenfeindlich, widersprechen dem Grundgesetz und stehen in allen wichtigen Punkten dem Christentum entgegen. Christen haben keinen Grund, dieser Lehre irgendein Attribut "relativer Richtigkeit" zuzugestehen. Aufgabe von Bischöfen und Pfarrer wäre es, flächendeckend auf diese Unterschiede hinzuweisen, die Gefährlichkeit des Islam  herauszustellen und gerade an diesem Gegenbeispiel die Einzigartigkeit und die Schönheit der christlichen Lehre darzustellen. Zwischen den beiden Lehren gibt es keine Brücke. Der Islam ist und versteht sich als "Antichrist", deren es laut 1. Joh. 2, 18 "viele gibt". Während die Theologen in ihren Zirkeln "Dialog" pflegen - beispielsweise hat die Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz CIBEDO die "Aufgabe, den interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Islam sowie das Zusammenleben von Christen und Muslimen zu fördern" -, marschieren in Wirklichkeit längst die islamischen Truppen. Wer die Rede Recep Tayyip Erdogans in Köln gehört oder gelesen hat, weiß, daß dahinter klare langfristige Planungen des türkischen Staates stehen. Der Prozeß türkisch-islamischer Landnahme in Deutschland ist in vollem Gange. Das christliche Volk muß sich im Rahmen des Rechts und der Meinungsfreiheit selbst helfen, wenn sowohl unser freiheitlicher Staat als auch der christliche Glaube überleben sollen. Die Hirten sind davongelaufen, als der Wolf kam. Die Unterscheidung der Geister ist für sie kein Thema mehr.

ZUR BEDEUTUNG DER ISLAMISCHEN SCHRIFTEN


Die wichtigsten islamischen Schriften sind die Hadithe-Sammlungen und der Koran. Sie definieren den Islam, bestimmen das Leben seiner Anhänger und sind die Basis für das islamische Recht. Die Hadithe-Sammlungen entstanden erst ab 200 Jahren nach dem Tod des Gründers des Islams. Der Autor einer der beiden wichtigsten Sammlungen (die andere ist von einem Mann namens Muslim), Al-Buchari, bereiste die gesamte islamische Welt.

Diese war durch blutige Eroberungszüge schon zu der damaligen Zeit recht umfangreich. Dort sammelte er Hadithe - Aussprüche von und kleine Geschichten über Muhammad -, die sich in der Volksfrömmigkeit der islamischen Welt überliefert hatten. Insgesamt soll Al-Buchari mehr als 60.000 Hadithe zusammengetragen haben; einige tausend davon nahm er in seine Sammlung auf (Muslim und Al-Buchari erhalten üblicherweise den Zusatz 'Sahih', was bedeuten soll, dass beide besonders vertrauenswürdig sind, ihre Hadithe also besonders 'wahr').

Jeder kann sich selbst überlegen, wie zuverlässig Erzählungen sind, die 200 Jahre lang oder länger durch mündliche Übertragung weitergereicht wurden. Mindestens zehn Generationen lang, vom Vater zum Sohn, zum Enkel, zum Urenkel - bis Al-Buchari oder Muslim des Weges kamen und die Geschichtlein aufschrieben.

Garant für die Echtheit der Geschichten soll der Isnad (d.h. "Stütze") sein, die Dokumentation der Kette der Überlieferer: "Ich habe gehört wie A sagte, er habe von B gehört, er habe von C gehört - wie der Prophet folgendes sagte oder tat." Eine gigantische Stille Post à la Islam.

Die Gesamtheit der Hadithe wird auch als "Sunna" bezeichnet (von hier leitet sich der Begriff der Sunniten ab, obwohl auch Schiiten die Sunna verwenden).

Auch der Koran existierte zu Lebzeiten von Muhammad nicht in Buchform. Nach Al-Buchari hat der frühere Sklave und spätere Adoptivsohn Muhammads, Zayd ibn Thabit, nach dessen Tod im Auftrag des ersten Kalifen (Abu Bakr) alles vorhandene schriftliche Material (auf Pergament, Knochen, Palmblättern etc.) sowie aus der Erinnerung von Getreuen zusammengetragen (Buchari 6:60:201). Weitere 18 Jahre (und zwei Kalifen) später wurde diese Fassung im Auftrag von Kalif Uthman ibn Affan vernichtet und eine neue Version erstellt. Also auch hier: alles sehr zweifelhaft.

Der Buchautor Yaab Buchner hatte bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass es nicht erheblich ist, wie wir diese Schriften sehen, sondern wie die Muslims sie sehen. Für die meisten Muslime ist der Koran das originelle unverfälschte Wort eines Gottes, also absolut wahr. Ebenso werden die Hadithe als wahr angesehen. Und auf beiden Schriften basiert das Verhalten und Empfinden der Muslime.

Wir sollten das bedenken, in Zeiten, in denen der Erzbischof von Canterbury die Einführung des islamischen Rechts in Großbritannien fordert. Auch in Deutschland wurde von Politikern mehrfach die Einführung von Teilen der Scharia gefordert. Da die Scharia auf 'absolut wahre' (wie oben erwähnt) Schriften zurückgeht, ist sie ebenfalls wahr, unteilbar und ewig (wobei es kleine Unterschiede zwischen den verschiedenen Rechtsschulen über Strafen, Strafmaß und Erlaubtes gibt, die aus unserer westlichen, freiheitlichen Sicht allerdings ohne Belang sind).

Die Steinigung als Strafe für Ehebruch geht nicht auf den Koran zurück, sondern auf mehrere Hadithe. Dies nur als Hinweis auf die praktische Bedeutung der Hadithe-Sammlungen.

Vertreter des Islams werden zunächst versuchen, im Westen als paralleles Recht die familien- und erbrechtlichen Teile der Scharia einzuführen, weil sie hier auf geringeren Widerstand zu stoßen hoffen. Allerdings verstößt bereits dieser, der zivilrechtliche Teil der Scharia, mehrfach gegen unsere Gesetze, gegen Grundgesetz und Menschenrechte.

Auszüge des Rechts der Scharia:

Der Sohn erbt doppelt so viel wie die Tochter, die Witwe erhält noch weniger als diese. Ein Mann kann bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben; eine Frau jedoch nur einen Mann. Nur dem Mann steht die Möglichkeit der aktiven Ehescheidung offen; er vollzieht sie durch den Ausspruch der Verstoßungsformel (die Frau kann die Scheidung verlangen, aber nicht gegen seinen Willen und er muss die Verstoßung vollziehen). Seiner Geschiedenen zahlt der muslimische Ex-Ehemann nur drei Monate lang Unterhalt, danach stellt er seine Zahlungen ein (es sei denn, sie ist schwanger von ihm; in diesem Falle zahlt er Unterhalt bis zum Abstillen des Kindes, das er dann in seinen Besitz überführt).

Das sind nur Beispiele. Nach der Einführung der zivilrechtlichen Teile der Scharia werden die Muslime verlangen, dass der Rest eingeführt wird, denn die Scharia ist unteilbar und es ist ihr Gesetz, nach dem sie leben müssen (und wollen). Dann gibt es Hand- und Fußabhacken für Diebstahl, Peitschenhiebe für Alkoholkonsum, Steinigung für Untreue, Steinigung für Homosexuelle - und die Todesstrafe für Abtrünnige.

(Gastbeitrag von Yaab gefunden auf PI)

Die sieben Säulen der politischen Islamkritik


Es handelt sich beim Islam weniger um eine Religion, sondern um eine komplette Polit-Ideologie, die, unter vielen anderen Dingen, auch eine Religion mit in sich einschließt. Islam, wenn auch in etlichen Varianten gelebt, ist im Grunde eine unteilbare Einheit, die in dieser Form vorhanden ist, uns gegenüber tritt und immer wieder, auch bei den 'laxen' Muslimen, neu entstehen kann. Grundlage dieser Polit-Ideologie sind die bis heute unverändert als Wahrheit angesehenen "Heiligen Schriften", in denen all das festgelegt wurde, was die politische Islamkritik beanstandet.

 

1. Das Glaubensgefängnis

Muslim wird man per Geburt oder Übertritt und wem dies widerfährt, der begibt sich in ein Gefängnis, das er nur als Leiche wieder verlassen kann. "Wer den Islam verlässt, den tötet!" - diese Anordnung von Muhammad ist durch etliche Hadithe belegt (z.B. Sahih Bukhari Buch 83, Nr 17) und sie wird in vielen islamischen Ländern befolgt. In Ägypten wurde aktuell darüber diskutiert, die Todesstrafe für den Abfall vom Islam einzuführen. Die Begründung hat es in sich: In einem islamischen Staat wie Ägypten - mit Islam als Staatsreligion, Islam als politische Ideologie und mit islamischem Recht - sei der Austritt gleichzusetzen mit einem politischen Hochverrat. Besser lässt es sich nicht belegen, wie sehr der Islam den ganzen Menschen einvernahmt und knechtet.

"Der Mensch ist der Sklave Allahs." Dies ist das zentrale Dogma des Islam. Wer den Islam gewissenhaft lebt, muss nicht nur Allah ständig für alles Mögliche danken, sondern er muss auch unablässlich zu ergründen versuchen, was Allah von ihm will und dem entsprechend handeln.

 

Anmerkung von www.biewera.de:

Weil viele, auch Vertreter der beiden großen Kirchen in unserem Land immer öfter davon reden, dass es sich bei Allah und dem Gott der Christenheit und der Juden um ein und denselben handeln würde, möge man den Unterschied zur Kenntniss nehmen, dass Jesus Christus (gilt für gläubige Christen) als Sohn Gottes uns die Liebe des Vaters zu uns als seinen Geschöpfen verkündet und niergendwo in dem was Jesus sagte, etwas von "Sklaven Gottes" oder ähnlichem zu lesen ist. Im Gegenteil sind wir gleichberechtigt und werden als "Kinder Gottes" bezeichnet.

So wie ein Vater auf Erden seine Kinder nicht versklavt, sondern zu ebenbürtigen Nachfahren mit allen Rechten und Pflichten erzieht, tut es auch der Gott der Chrsitenheit. Er liebt uns so sehr, daß er uns sogar die Freiheit läßt, uns auch von ihm abzuwenden! 

Anmerkung Ende.

 

Zurück zum Islam:

Die vorgeschriebenen Gebete sind ab Geschlechtsreife bzw. ab Beitritt Pflicht für jeden Muslim und zu den vorgegebenen Zeiten auszuüben, auch wenn sie den Biorhythmus empfindlich stören, weil der Gläubige seinen Nachtschlaf dazu unterbrechen muss. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der betroffenen Menschen und Staaten ist dadurch deutlich verringert.

Der Islam verweigert seinen Anhängern das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, denn geschlechtliche Begegnungen sind ausschließlich in der heterosexuellen Ehe zulässig. Alle anderen Formen der Geschlechtlichkeit, auch wenn sie sich zwischen zwei erwachsenen Menschen mit beidseitigem Einverständnis abspielen, werden mit grausamen Körperstrafen geahndet. Wer außerehelichen oder homosexuellen Geschlechtsverkehr praktiziert, wird in vielen islamischen Staaten gesteinigt, gehängt oder ausgepeitscht. Diese Strafen werden mit Zitaten aus dem Koran und mit den Hadithen begründet. Geschlechtsverkehr mit Kindern ist dagegen gestattet, sofern es sich bei den Kindern um "Ehefrauen" handelt (Koran 65,5).

Zu den universellen Menschenrechten gehört das Recht auf freie Religionsausübung, wozu auch die Freiheit von Religion gehört; d.h. das Recht, sich für keine Religion zu entscheiden, sondern als Atheist oder Agnostiker zu leben. Der Islam verstößt gegen dieses Menschenrecht, weil er keine Religionsfreiheit kennt und darüber hinaus seine Apostasen mit dem Tode bedroht. Zu den Menschenrechten gehört zudem das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das der Islam seinen Anhängern verwehrt.

 

2. Entmündigung des Menschen

Der Mensch wird im Islam entmündigt, weil er noch nicht einmal darüber entscheiden kann, wann und wie er zu seinem Gott betet. Gebetszeiten, Bewegungen und Worte sind vorgeschrieben. Damit das Ritualgebet "gültig" wird, müssen vorher seltsame rituelle Waschungen (wiederum mit vorgeschriebenen Bewegungen und Wiederholungen) durchgeführt werden und die Worte sind auf arabisch zu sprechen. Auch der Koran muss auf arabisch gelesen und gelernt werden - und zwar in einem ca. 1400 Jahre alten Arabisch, das zu etwa 20 Prozent mit aramäischen und anderen Wortbrocken durchsetzt ist. Die meisten Gläubigen verstehen nicht einmal, was sie da sprechen und lesen, weil Arabisch nicht ihre Muttersprache ist.

Das hört sich nicht sehr politisch an, weil man geneigt ist, es unter "Religionsfreiheit" zu verbuchen, doch es fördert die politische Steuerbarkeit der Menschen.

Der Gott des Islam, Allah, ist allmächtig, er ist es, der Allmacht besitzt. Eine gewisse (begrenzte) Teilhabe an dieser Allmacht ist den Menschen durch die Unterwerfung unter Allah möglich. Davon profitieren in erster Linie die vielen Mullahs, Imame und Hodschas, in weit geringerem Maße der "gewöhnliche" männliche Muslim und die Frau schon mal gleich gar nicht. Die Allmacht Allahs schließt selbstverständlich die vollständige geistliche und politische Macht mit ein.

Der Gedanke, dass das Staatsvolk, also der einzelne Bürger, der eigentliche Souverän und damit der Inhaber der Macht sein könnte, ist dem Islam völlig fremd. Ebenso, dass der Souverän seine Macht an von ihm gewählte Vertreter (auf Zeit!) delegiert und abtritt. Daraus ergibt sich die Unmöglichkeit einer Demokratie im Islam, denn die Allmacht bleibt bei Allah und kann höchstens zu Teilen auf islamische Würdenträger übergehen. Werden tatsächlich demokratische Wahlen abgehalten, dann werden "Gotteskrieger" und geistliche Führer gewählt, und damit kommt die Macht des Souveräns wieder dorthin, wo sie dem Islam zufolge hingehört, zu Allah, oder doch in dessen Nähe. In der Tat sehen wir in der gesamten islamischen Welt keine einzige echte Demokratie außer der Türkei, die sich allerdings in riesigen Schritten auf Fundamentalismus bewegt.

Islam ist mit Demokratie nicht vereinbar.

 

3. Unterdrückung der Frau

Das größte und vielleicht traurigste Kapitel der Menschenrechtsverletzungen im Islam betrifft die Unterdrückung der Frauen, weil davon oft eine Mehrheit betroffen ist (wegen der höheren Sterblichkeit der Männer wendet sich das ursprüngliche Verhältnis von ca. 50 Prozent weiblichen und 50 Prozent männlichen Individuen zugunsten der Frauen).

Die Tatsachen sind sattsam bekannt, sie sind in den Heiligen Schriften festgelegt und müssen hier nur aufgelistet werden. Ein Muslim darf bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben (Koran 4, 4), die Muslima hingegen nur einen Mann. Nur dem Mann steht ein eigenständiges Scheidungsrecht zu, denn er kann, auch ohne Angabe von Gründen, seine Frauen durch das dreimalige Aussprechen einer Scheidungsformel "verstoßen" - "talaq, talaq, talaq". Eine Ehefrau, die Scheidung sucht, muss dagegen die Gerichte bemühen und muss handfeste Gründe vorlegen können, wie z.B. Impotenz ihres Mannes oder sexuelle Vernachlässigung. In der Ehe muss sie ihm jederzeit für sexuelle Dienste verfügbar sein (Koran 2, 224), und sei es "auf dem Rücken eines Kamels" - so pflegte es Muhammad auszudrücken. Darüber hinaus ist sie ihrem Ehemann zu Gehorsam verpflichtet (Koran 4, 33), denn "eine Frau hat nicht ihre Pflichten Allah gegenüber erfüllt, solange sie nicht ihre Pflichten dem Mann gegenüber erfüllt hat". Verweigert sie dem Mann Gehorsam oder befürchtet dieser ihre "Widerspenstigkeit", so darf er sie bis hin zur körperlichen Züchtigung "bestrafen" (Koran 4, 34).

Die Aussage einer Frau zählt vor den islamischen Gerichten nur halb so viel wie die eines Mannes. Wurde eine Frau vergewaltigt und zeigt sie ihren Peiniger an, dann muss sie vier männliche ehrbare, unbescholtene Zeugen nennen, welche die Tat bestätigen können.

Stirbt ein Muslim, so bekommen die Töchter jeweils nur die Hälfte des Erbes, das ihre Brüder erhalten - die Witwe bekommt nur ein Achtel. Seiner geschiedenen (d.h. verstoßenen) Frau zahlt der Muslim nur drei Monate lang Unterhalt; anschließend nur dann noch, wenn es sich herausstellt, dass sie von ihm schwanger ist. Kinder werden im Islam immer den Vätern zugerechnet - die Frau ist nur das Gefäß, in dem Allah aus den Samentropfen des Mannes einen neuen Menschen erschafft. Ausführliche Regeln im Koran mit den Bestimmung über Witwen und Geschiedene, die "ihre Tage noch nicht hatten", belegen zur Genüge, dass im Islam vorpubertäre Mädchen an erwachsene und wesentlich ältere Männer verheiratet werden können (Koran 65, 5). Ihre Zustimmung ist dazu nicht notwendig, denn Muhammad sagte: "Das Schweigen der Jungfrau ist ihre Zustimmung" (Sahih Al-Bucharyy Nr. 5137).

Für die Frauen errichtet der Islam ein weiteres Gefängnis innerhalb des Gefängnisses, denn "sie ist seine Gefangene" (Ghazzali).

Damit verstößt der Islam in vielfacher Hinsicht gegen das Menschenrecht der Gleichheit von Männern und Frauen; sowie gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

 

4. Instrumentalisierung der männlichen Sexualität

Nicht nur die Sexualität der Frauen, auch die der Männer wird im Islam unterdrückt und instrumentalisiert. Während die Frau auf ihre Rolle als willfähriges und immer verfügbares Lustobjekt des Mannes und Gebärerin seiner Kinder reduziert wird, werden beim Mann sexuelle Deprivierung und absurde Paradiesversprechungen dazu eingesetzt, seine Sexualität zu instrumentalisieren. Das Ausleben seiner Libido ist ihm nur in der islamischen Ehe gestattet, was dem Vermögenderen vorbehalten ist, weil "er von seinem Vermögen für sie hingegeben hat". Im Islam wird die Frau bekanntlich 'gekauft' (als islamische Schlupflöchlein dienen die iranische "Ehe auf Zeit" und die ägyptische "Genussehe" - zwei Institutionen, die widerum zu Lasten der Frauen gehen, denn es handelt sich um nichts anderes als islamisch verbrämte Formen der Prostitution).

Die erlaubte Vielehe für sexuell und wirtschaftlich potente Männer erzeugt automatisch einen Frauenmangel, der zu Lasten der jungen unverheirateten Männer geht, weil für etliche von ihnen keine potentiellen Bräute übrig bleiben. Auf jeden Alten mit vier Ehefrauen kommen drei einsame und sexuell frustrierte Jungmänner.

Wer sich keine Ehefrauen leisten kann, der ist auf Sklavinnen angewiesen, die er im Kriege erbeutet, denn mit diesen ist der Geschlechtsverkehr gestattet. Und jene, die auch keine Sklavinnen besitzen, lockt die paradiesische Verheißung: Wer in den muslimischen Himmel eingeht, der wird dort mit den "himmlischen Jungfrauen", mit "seinen eigentlichen Ehefrauen" vermählt werden. Im islamischen Paradies, das wir uns als eine Mischung aus kosmischem Bordell und Schankstube vorstellen müssen, sind viele Dinge erlaubt, die auf Erden verboten waren: Freier Geschlechtsverkehr und der Genuss von Wein, der, im Gegensatz zu seinem irdischen Vetter, "kein Kopfweh macht".

Die islamische Paradiesverheißung ist dermaßen verlockend für eine große Zahl junger männlicher Muslime, dass sie immer wieder neue Terroristen motiviert, für den Islam zu sterben. Denn zielsicher in das Paradies führen nur zwei Optionen: Deren eine ist, den gesamten Koran auswendig zu lernen, die zweite, als "Märtyrer" im Kampf für Allahs Sache, also im Jihad, zu sterben.

Der Islam instrumentalisiert die Sexualität der jungen Männer durch gezielte Deprivation und Umlenkung der sexuellen Energien in aggressives, kriegerisches Verhalten. Damit führt er Kriege gegen den "ungläubigen" Teil der Erde, um den Islam weltweit zu verbreiten.

Eng verbunden mit der Instrumentalisierung der männlichen Sexualität ist die Instrumentalisierung der Gewalt. Aggressivität bzw. hohes Aggressionspotential gehören zur Grundausstattung des Menschen. Hier soll nun nicht untersucht werden, warum das so ist, und ob das nun "gut" oder "böse" ist. Wir nehmen das einmal als gegeben hin. In zivilisierten Ländern werden die Energien, die sonst der Aggression zuflössen, in vielfältige Kanäle umgelenkt, also gleichsam "gezähmt". Diese Kanäle können wirtschaftliches Handeln, Entdeckertum, Sport, Kunst oder wissenschaftliches Forschen sein.

Im Islam wird die Aggressivität des Menschen geschickt in religiös verbrämte Bahnen gelenkt. Von Anfang an wurde der Islam nicht nur mit dem Wort, sondern auch und vor allem mit dem Schwert, also mit Gewalt, verbreitet. Der Kampf gegen "Feinde des Islam" ist eine heilige Pflicht. Wer im Kampf für Allahs Sache stirbt, geht ohne Gewissensprüfung direkt in das Paradies ein und wird dort mit himmlichen Jungfrauen vermählt werden.

Wie die zahlreichen muslimischen Selbstmörder beweisen, wirkt diese Paradiesverheißung heute noch ebenso wie zu Muhammads Zeiten.

Konvertiten legen in der Regel ihren alten Namen ab und nehmen einen neuen islamischen (arabischen) Namen an. Sie werden zum Bruch mit Familie und Freunden aufgefordert, wenn diese nicht auch den Islam annehmen (was sie in der Regel nicht tun). Diese erzwungene Entfremdung von früheren sozialen Bezüge führt bis hin zum Mord. Als die frühen Muslime, nach dem Auszug nach Medina, in der Schlacht von Badr gegen ihre Brüder, Väter und früheren Freunde kämpften, hatten sie noch Skrupel, die Muhammad durch eine seiner "Offenbarungen" verdrängte: denn der zufolge waren es "nicht die Muslime, die töteten, sondern Allah war es, der tötete". Das erklärt zu einem guten Teil, die absolute Skrupel- und Gewissenslosigkeit, mit der radikale Muslime Menschen umbringen.

Ein Nebeneffekt der Instrumentalisierung der Gewalt im Islam ist darin zu sehen, dass der Islam für Gewalttäter eine hohe Anziehungskraft besitzt. Die Mörder von Beslan waren zum Teil verurteilte Schwerverbrecher, die in russischen Gefängnissen rekrutiert wurden. Auch in französischen und britischen Gefängnissen werden gezielt Gewaltverbrecher angeworben.

Der Islam nutzt das dem Menschen nun mal inne wohnende Aggressionspotential für seine politischen Zwecke - d.h. Ausbreitung dieser Polit-Ideologie.

 

5. Klassenlehre

Im Islam sind die Menschen nicht gleich. Neben der schon erwähnten Ungleichheit von Männern und Frauen existiert eine Einteilung der Menschen in drei Klassen. Die erste Klasse bilden die Muslime; sie allein verfügen über alle Rechte. Zweite Klasse sind die "Dhimmis", Angehörige bestimmter (im Koran benannter) "Schriftreligionen" wie Juden und Christen. Dhimmis haben eingeschränkte Rechte und müssen eine spezielle "Schutzsteuer" entrichten. Die dritte Klasse bilden die "Dharbis" (worunter in der Frühzeit die arabischen Polytheisten verstanden wurden; allerdings fallen in diese Kategorie alle, die nicht Muslime oder Dhimmis sind): Dharbis haben keinerlei Rechte, vor allem besteht für sie kein Schutz auf Leben und Eigentum. Muslime können mit ihnen verfahren, wie sie wollen (was gegenwärtig an zahlreichen Stellen der Welt beobachtet werden kann).

Trotz des vermeintlich "begünstigten" Status der Dhimmis hat es der Islam besonders auf die Juden und Christen abgesehen. Der Koran verbietet es den Muslimen, sich mit Juden oder Christen zu befreunden (5,51) ebenso wie er es ihnen verbietet, sich mit Dharbis zu befreunden (3,28). Gegen jüdische Stämme führte Muhammad erbitterte Kriege, einen rottete er aus (Banu Quraiza), andere versklavte er.

Zahllose Stellen im Koran und den Hadithe belegen den islamischen Judenhass. Nach einem sehr bekannten Hadith soll Muhammad prophezeit haben: "Der Tag des Jüngsten Gerichts wird nicht anbrechen bevor der letzte Jude getötet wurde!" Der palästinensischen Terror-Organisation Hamas gefiel diese Prophezeiung so gut, dass sie ihn in ihre "Charta" aufgenommen hat.

Der Islam verstößt gegen das universale Menschenrecht der Gleichheit.

 

6. Sklaverei

Im Islam gilt die Sklaverei als eine von Allah gewollte Einrichtung. Sklavenrecht ist Teil der Scharia, des islamischen Rechts. Infolge der gewaltsamen Ausbreitung des Islam in alle Welt enstand ein gewaltiges System von Versklavung der Besiegten, Sklavenhaltung und Sklavenhandel. Noch bis in die jüngere Zeit hinein gingen islamische Piraten von Nordafrika aus auf Sklavenraub aus; ihre Schiffe erreichten sogar Island. Die Sklaven wurden zur Arbeit eingesetzt oder gegen Lösegeldzahlungen wieder freigelassen. Die Berber-Piraten des Maghrebs griffen auch Schiffe der jungen USA an, was der Grund dafür war, warum der damalige Präsident Jefferson sich über den Islam informierte und ein Exemplar des Korans für die Kongress-Bibliothek angeschafft wurde.

Der besondere Trick der islamischen Skalverei: Kein Muslim kann Sklave sein; tritt ein Sklave zum Islam über, so soll er freigelassen werden.

Nur auf Druck des Westens wurde die Sklaverei in den islamischen Ländern abgeschafft - wenigstens offiziell. Zumindest im Sudan, in Somalia und in Mauretanien besteht sie weiterhin, angeblich deswegen, weil sonst die Wirtschaft dieser Länder zusammenbrechen würde. In Saudi Arabien ist die Behandlung der ausländischen Gastarbeiter nicht weit von der Sklaverei entfernt.

Durch die Einrichtung der Sklaverei verstößt der Islam gegen die Menschenrechte.

 

7. Unmenschliche Körperstrafen

Verstümmelungen und grausame Hinrichtungen sind Bestandteil der Sharia und werden in vielen islamischen Ländern praktiziert. Dazu gehört das Abschneiden von Gliedmaßen (Hände und Füße), die Kreuzigung, die Steinigung, das Auspeitschen, die Bastonade. Diese Strafen sind angeblich von einem "Gott" (Anm. www.biewera.de Im christlichen Glauben ist nichts derartiges - abartiges? - zu finden!) festgelegt und können vom islamischen Richter nicht modifiziert werden. Nach dem Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran ist bei Eingeständnis des oder der Verurteilten im Falle von Ehebruch die Steinigung zu vollstrecken, was seit der "Islamischen Revolution" von 1979 bereits etwa 4.000 mal geschehen ist. Im iranischen Strafgesetzbuch ist ferner genau festgelegt, wie groß die Steine sein müssen und wer den ersten Stein wirft - Anm. www.biewera.de Im neuen Testament sagt Jesus zur Steinigung einer Frau: "Wer ohne Schuld von Euch ist, der werfe den ersten Stein".

Die unmenschlichen Körperstrafen werden öffentlich vollzogen, wobei möglichst viele Gläubige beiwohnen bzw. sich beteiligen sollen.

Die meisten dieser unmenschlichen Strafen gehen nicht auf Koranstellen zurück, sondern wurden von Muhammad durch dessen Vorbild eingeführt, wie die Steinigung bei Ehebruch, oder präzisiert. Während der Koran nur festlegt "dem Dieb und der Diebin schneidet die Hände ab", hat der "Prophet" angeordnet: bei der ersten Verurteilung wird die rechte Hand, bei der zweiten Verurteilung der linke Fuß, bei der dritten Verurteilung die linke Hand und bei der vierten Verurteilung der rechte Fuß abgeschnitten (Sahih Bukhari, Band 4, Buch 63, Nr.261). Stielt der Verstümmelte dann immer noch, dann wird er getötet. Genau so steht es im heute gültigen Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran.

Durch die grausamen Körperstrafen verstößt der Islam gegen die universellen Menschenrechte und gegen die elementarsten Gesetze der Menschlichkeit.

 

(Beitrag von Buchautor Yaab Buchner (gefunden auf PI)